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The walls are covered in white sheets, creating tents with red beaded lights hung low across the small dining room. Guests can either sit on pillows, in sand or on small African wooden stools. Behind the sheeting, beautiful hand-painted African murals are painted on the walls, and electric/African music is always playing, creating a fantastic atmosphere. The service is friendly and the food above average, if you can manage not to get sand in it. It is always full, so you must make a reservation. Best of all, it is inexpensive.
(€4-10) >> more
von ajü
am 15.01.2004
IM HERZEN AFRIKAS
Das ist ein Erlebnis: Wir sitzen auf weichen Kissen - nicht am Tisch, sondern auf dem Boden im Sand. Über uns hängen violette Stoffbahnen, sparsames Licht, dazu läuft gemischtes Allerlei von Kruder und Dorfmeister. Aus der kleinen Karte wählt man ein paar Gerichte, die pro Portion zwischen 7 und 10 Euro kosten: viel Vegetarisches ist dabei, ein paar Lamm- und Huhngerichte. Die komplette Bestellung wird dann auf einer Platte in unserer Mitte platziert. Mit Injera-Brot greifen und rollen wir zu. Und sind verzückt: Das Hühnchen ist schön scharf, die Kartoffeln toll gewürzt, das Brot hat einen säuerlichen Beigeschmack. Köstlich.
ajü
Fazit: Ein unvergessliches Erlebnis
von Linda Degenstein
am 01.12.2003
Im Herzen Afrikas
Genug von Pizza, Döner und dem ewig gleichen Chop Suey vom Chinesen nebenan? Wer leckeres Essen in entspannter Atmosphäre sucht, ist "Im Herzen Afrikas" in Frankfurt genau richtig.
Hinter uns schließt sich die Tür und wir tauchen in eine völlig andere Welt ein.
Wir sind begeistert und uns alle einig, noch nie ein so außergewöhnliches Restaurant gesehen zu haben.
Die mit rotem Stoff behängten Wände, der feine, weiße Sand auf dem Fußboden und das dämmrige Licht geben uns das Gefühl, in einem Nomadenzelt zu sein, in einer Oase mitten in Frankfurt. Wir lassen uns auf roten Kissen, die am Boden liegen, nieder und genießen erst mal die wirklich bezaubernde Atmosphäre.
Wir sind schon mit knurrendem Magen gespannt, was uns erwartet und wissen jetzt schon, dass wir uns den ganzen Abend wohl nicht mehr vom Fleck bewegen werden möchten.
Erst recht, nachdem wir unser bestelltes Essen vom charmanten Chef persönlich serviert bekommen haben. Da wir Neuland betreten haben, werden wir erst einmal in die besondere Esstechnik eingewiesen. Auf Messer und Gabel wird man nämlich verzweifelt warten, hier wird mit Fingern gegessen. Auf großen Platten serviert uns Asmorom Teckie, der Chef des Restaurants, eritreische und sudanesische Köstlichkeiten. Asmorom steht selbst in der Küche und bereitet zusammen mit seiner Schwerster das Essen vor. Beide kochen, wie sie es von ihrer Mutter gelernt haben. Für die besondere Gewürzmischung ist aber die Mama noch selbst zuständig. Das Essen besteht überwiegend aus Lamm- und Hühnerfleisch, man kann sich aber auch eine rein vegetarische Platte bringen lassen. Zu jedem Essen bekommen wir eine Art afrikanisches Omelette mit Salat gereicht.
Im Laufe des Abends wird es richtig voll. Aber an eine Vergrößerung oder an ein zweites Restaurant denkt Asmorom nicht. Sein Ziel war nicht das Geldverdienen. Er will seinen Gästen eine Idee von Afrika vermitteln, in der man sich ganz zu Hause fühlen kann.
Es ist ihm wirklich gelungen, sein ganz persönliches Afrika zu schaffen. Mit viel Kreativität und Liebe um Detail. Denn, wie er selber sagt, heißt sein Laden nicht umsonst
" Im HERZEN Afrikas". www.im-herzen-afrikas.de
Linda Degenstein
Frankfurt Journal
am 08.12.2003
Alle Köstlichkeiten der Tropen
Die allerorts gefeierte Neue von Zweiraumwohnung tönt aus den Boxen, und wir spüren den Sand unter unseren Füßen.
Schon im Eingangsbereich drängen sich die Gäste auf bunten Kissen sitzend um winzige Tische herum. Wer hier nicht reserviert hat, kommt entweder ein anderes Mal oder bestellt sich ein kühles Becks und nimmt Platz auf dem kleinen Sandhügel vor dem Restaurant, wo bereits Djembe spielende Nachteulen Strandstimmung verbreiten.
Auch drinnen ist die Stimmung ausgelassen. Man klönt und isst, trinkt Wein und lässt Sandkörner durch die Hand rieseln. Durch weiße Tücher hindurch, die hier auch die Wände dekorieren, werden wir in den hinteren Teil geführt und nehmen auf den kleinen Bambushockern Platz. Der Tisch ist schon fast zu klein für die riesige Platte, auf der verschiedene Gerichte in kleinen Holzschalen stehen. Gegessen wird mit der Hand, und weil sich kleine Kartoffelstücke mit Knoblauch und Gemüse nicht wirklich gut greifen lassen, nimmt man eine Art Fladen zur Hilfe, mit dem die Platten ausgelegt sind.
Die Speisekarte ist hier sehr übersichtlich, gerade mal zehn kleine Gerichte gibt es zur Auswahl, alle auf die gleiche Art mit frischem Salat serviert, der ebenfalls mit der Hand gegessen wird.
Die Preise bewegen sich zwischen 4,20 EUR und 7,60 EUR, egal für was man sich entscheidet, ob vegetarisch Hamli ( 7,20 EUR ) ( Spinat mit dreierlei Gewürzen )
oder Zigni ( 7,60 EUR ) ( zartes Lammfleisch in einer scharfen Soße ), lecker wird es garantiert.
Das Küchenteam versteht es, .mit wenigen Gewürzen, mal etwas Knoblauch oder mal ein wenig Kreuzkümmel, Wohlschmeckendes zu zaubern.
Nur Vorsicht: Wer hier etwas Scharfes bestellt, der bekommt auch etwas Scharfes.
Warum nicht mal einen Samstagabend im Restaurant verbringen mit leckerem Essen, guter Musik und herzlichem Service, der in Frankfurt seinesgleichen sucht.
Frankfurt Journal
"Frankfurt geht aus 2004"
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